Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz auf der EXPO REAL 19.09.2011
Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz auf der EXPO REAL
Vertreter der Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz präsentieren das Modell "Campus Ilmenau" v. l. n. r.: Dr. Benno Kaufhold (Landrat des Ilm-Kreises), Helmut Marx (1. Beigeordneter des Landkreises Gotha), Univ.-Prof. Jürgen Petzoldt (Prorektor für Bildung an der TU Ilmenau), Konrad Gießmann (Landrat des Landkreises Gotha), Thomas Jäcklein (Beauftragter für Wirtschaftsförderung der Stadt Ilmenau), Martin Jacob (Bereichsleiter Regionale Kooperation im Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung der Landeshauptstadt Erfurt), Dirk-Hendrik John (Geschäftsführer der Software-Service John GmbH)
Zweiter gemeinsamer Messeauftritt mit neuer Perspektive
Arnstadt / Erfurt / Gotha. Thüringens größten Industriestandort, die Gewerbegebiete rund um das Erfurter Kreuz, rücken der Ilm-Kreis, der Landkreis Gotha und die Landeshauptstadt Erfurt auf der Münchener Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL vom 4. bis 6. Oktober 2011 ins richtige Licht. Auf dem Gemeinschaftsstand des Thüringer Wirtschaftsministeriums (Halle A2, Stand 332) präsentieren die drei Gebietskörperschaften das Ansiedlungsareal bereits zum zweiten Mal. In diesem Jahr wird es in einen übergreifenden Kontext zur TECHNOLOGIE REGION ILMENAU ARNSTADT gestellt und gleichzeitig das Potenzial der weichen Standortfaktoren zwischen Erfurt, Gotha und Arnstadt thematisiert.
"Nachdem wir im vergangenen Jahr die harten Fakten rund um das Erfurter Kreuz vorgestellt haben, wollen wir nun den Blick weiten und ansiedlungswillige Investoren mit den Vorzügen des Lebens und Arbeitens in der Region wie auch mit dem Forschungspotenzial im benachbarten Ilmenau begeistern", erklärt Ilm-Kreis-Landrat Benno Kaufhold den konzeptionellen Ansatz. Anstelle des im vergangenen Jahr gezeigten Industriegebietsreliefs sorgt auf dieser Messe das eigens entwickelte 3D-Modell des "Campus Ilmenau" für Aufsehen. Ferner haben die Wirtschaftsförderer einen Image-Film über den Standort Erfurter Kreuz im Gepäck sowie eine neue Image-Broschüre, die speziell auf die weichen Standortfaktoren wie Lebensqualität oder das Bildungsangebot näher eingeht. Das 3D-Modell soll als "Eye-Catcher" viele Interessierte aus den unterschiedlichsten Branchen an den Messestand locken und die Basis für weitergehende Gespräche über die Möglichkeiten einer zukünftigen Ansiedlung in der Region bieten.
Anregungen des vergangenen Jahres aufgegriffen
Neben den wichtigsten harten Standortfaktoren wie verfügbare Flächen, infrastrukturelle Anbindung oder das vorhandene Potenzial an Fachkräften spielen nach Aussage vieler Standbesucher des vergangenen Jahres insbesondere die Möglichkeiten einer interdisziplinären Forschungskooperation und die sozialen und kulturellen Angebote in der Region bei der Standortauswahl eine wichtige Rolle. Dieser Erkenntnis wurde in diesem Jahr u. a. mit der Broschüre "Leben und Arbeiten in Europas Mitte" Rechnung getragen. Die zweisprachig deutsch-englisch gestaltete Publikation lässt Unternehmer aus der Region zu Wort kommen und gibt einen Überblick über die Wohnstandorte, Bildungs- und Betreuungsangebote sowie die Möglichkeiten in den Bereichen Kultur und Freizeit.
"Wir werden in München deutlich machen, dass unsere Standorte rund um das Erfurter Kreuz optimale Voraussetzungen bieten, um mehr als die verlängerte Werkbank zu sein", so Gothas Landrat Konrad Gießmann selbstbewusst.
"Viele Wirtschaftsstandorte in Deutschland haben ein ähnlich hohes Niveau. Da werden Lebensqualität, Familienfreundlichkeit, Sympathie und die Frage, ob der Standort auch für Fachkräfte lebenswert ist, zu entscheidenden Faktoren für eine Ansiedlung. Hier kann das Erfurter Kreuz mit der Thüringer Landeshauptstadt mehr als andere Standorte punkten", so der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein und weiter: "Für Investoren kann dies das berühmte Zünglein an der Waage sein."
"Wir freuen uns auf den gemeinsamen Auftritt in München und wollen an die großartigen Erfolge der letzten Jahre anknüpfen", so die gemeinsame Einschätzung der Landräte und des Erfurter Oberbürgermeisters. - Nur so schaffe man die Grundlage für zukunftsorientierte, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze und gebe jungen und insbesondere qualifizierten Fachkräften eine Perspektive.
Mit dem Modell "Campus Ilmenau" wird das Innovationszentrum der Region mit seinen wirtschaftsnahen universitären- und außeruniversitären Forschungskapazitäten dargestellt und damit ein wichtiger Bestandteil der Standortpolitik der gesamten Wirtschaftsregion.
Stichwort: Erfurter Kreuz
Die Industriegroßfläche Erfurter Kreuz umfasst derzeit ca. 200 Hektar und ist auf bis zu 400 Hektar erweiterbar. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz A 4 / A 71 in der Mitte Deutschlands. Hier haben sich bereits zahlreiche namhafte Unternehmen angesiedelt, so beispielsweise die N3 Overhaul Services GmbH, die Bosch Solar Energy AG oder die BorgWarner Transmission Systems GmbH.
V. i. S. d. P. Manuel Löffelholz, Pressesprecher


