Wir über uns
Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz / Rettungswesen ist in mehrere Sachgebiete untergliedert. Im Sachgebiet Vorbeugender Brandschutz werden, wie es der Name schon sagt, organisatorische Maßnahmen zur Brandverhütung getroffen, d. h. es werden u. a. Stellungnahmen zum bautechnischen Brandschutz im Baugenehmigungsverfahren gefertigt sowie Gefahrenverhütungsschauen durchgeführt. Des Weiteren werden hier die Aufschaltungen von Brandmeldeanlagen in Schwerpunktobjekten organisiert.
Für die Brandbekämpfung und den Katastrophenschutz stehen 90 Feuerwehren im Ilm-Kreis zur Verfügung. Die Feuerwehren haben Dank der guten Zusammenarbeit des Amtes mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden einen sehr guten Ausrüstungsstand. Für die Lösung der Aufgaben auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes wurde dem Ilm-Kreis durch den Bund umfangreiche Technik zur Verfügung gestellt und es wurden Katastrophenschutzzüge gebildet. Diese sind:
- 2 Katastrophenschutz-Einsatzzüge
- 1 Gefahrgutzug
- 1 Sanitäts- und Betreuungszug
- 1 Bergrettungsgruppe
Die Katastrophenschutzzüge werden in den alltäglichen Dienst mit einbezogen.
Für eine schnelle, sichere und qualifizierte Dienstdurchführung der Feuerwehren ist ein hoher Ausbildungsstand der Kameradinnen und Kameraden notwendig. In der Kreisausbildung werden die Grundsteine für die weitere Qualifizierung an der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Bad Köstritz gelegt.
Der bodengebundene Rettungsdienst wird im Ilm-Kreis von 2 Durchführenden (ASB KV Arnstadt e. V. und DRK KV Arnstadt e. V.) abgesichert. Es werden zur Einhaltung der Rettungsfrist 6 Rettungswachen verteilt auf den Ilm-Kreis unterhalten. Diese sind in Arnstadt (2), Ilmenau, Großbreitenbach, Gräfenroda und Stadtilm. Weiterhin stehen 7 Bergwachten und 2 Wasserwachten beim DRK Arnstadt zur Verfügung. Zur schnellen Alarmierung der Rettungsdienste und auch der Feuerwehren hat eine integrierte Leitstelle für den Ilm-Kreis 1996 die Arbeit aufgenommen.
Für Prüfung, Wartung und Revision von Atemschutzgeräten und sonstiger Feuerwehrausrüstung der Feuerwehren des Ilm-Kreises und natürlich auch für Feuerwehren aus anderen Landkreisen bietet das Feuerwehrtechnische Zentrum seine Dienstleistung an.
Dem Amtsleiter und Kreisbrandinspektor, Herrn Brandamtsrat Heiko Heß, obliegt die Dienstaufsicht über die Mitarbeiter des Amtes, die enge Zusammenarbeit mit den Ämtern des Hauses, dem Thüringer Innenministerium und dem Thüringer Landesverwaltungsamt. In Personalunion wird die Funktion des Kreisbrandinspektors ausgeübt. Dieser ist entsprechend Thüringer Brand- und Katastrophengesetz Aufsichtsbehörde über alle Feuerwehren des Kreises. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und Führungskräften der Feuerwehren erforderlich. Er gibt den Städten und Gemeinden Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln.
Bei Großschadenslagen und Katastrophen obliegt dem Kreisbrandinspektor die Einsatzleitung bzw. Mitwirkung im Stab Hauptverwaltungsbeamter (HVB).
Er organisiert den bodengebundenen Rettungsdienst einschließlich der Berg- und Wasserrettung. Dazu sind Gespräche und Verhandlungen mit den Krankenkassen und den Leistungserbringern erforderlich. In enger Zusammenarbeit mit den Leitern der Berg- und Wasserwachten muss die materiell-technische Sicherstellung sowie Einsatzbereitschaft erfolgen.


