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Über Tausend Besucher informieren sich über Berufe am Erfurter Kreuz

Mit großer Resonanz fand im Staatlichen Berufsschulzentrum Arnstadt-Ilmenau am Standort Arnstadt am Samstag die Berufsinformationsmesse der Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz statt. „Der Ilm-Kreis ist der wirtschaftlich stärkste Landkreis Thüringens mit dem Erfurter Kreuz als treibende Kraft. Damit das so bleibt, brauchen wir kluge Köpfe, die sich für einen Lebensmittelpunkt inklusive Ausbildung und Arbeit im Ilm-Kreis entscheiden“, wirbt auch Landrätin Petra Enders als Schirmherrin für die Messe und den Tag der offenen Tür im SBSZ Arnstadt-Ilmenau.

Mit großem Besucherandrang begann am Samstagmorgen die 13. Berufsinformationsmesse der Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz im Staatlichen Berufsschulzentrum Arnstadt-Ilmenau. Am Standort Arnstadt kamen in der ersten Stunde über 300 Besucherinnen und Besucher, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten rund um und am Erfurter Kreuz zu informieren. Bis zum Schluss der Messe zählten die Veranstalter 1022 Interessierte. Schirmherrin der Messe ist Landrätin Petra Enders. „Das größte Industriegebiet Thüringens, das Erfurter Kreuz, ist treibende Kraft für die Wirtschaft im Freistaat. Dahinter stecken viele kluge Köpfe, die jeden Tag ihre Arbeit machen. Um sie werben wir.“

70 Ausbildungsberufe und 20 Studiengänge stellten sich auf drei Etagen und in der Turnhalle vor. Wieder konnten die Organisatoren aus der Initiative Erfurter Kreuz, der Stadt Arnstadt und dem SBSZ einen Ausstellerrekord verkünden. Das Schulzentrum stellt zur Messe stets sein eigenes Angebot der Aus- und Weiterbildung vor. „Eine Berufsschule ist ein Standortfaktor“, sagt Franz-Josef-Willems von der Initiative Erfurter Kreuz ganz klar. „Wir unterstützen das Berufsschulzentrum als Schulträger in jeder Hinsicht und haben mit der Zusammenlegung beider Standorte in Arnstadt und Ilmenau genau den richtigen Schritt gemacht vor drei Jahren. Im Ilm-Kreis können junge Menschen wohnortnah, in hoher Qualität und mit besten Aussichten für die Zukunft einen Beruf erlernen. Wir nehmen am Azubi-Ticket teil und bieten im Landkreis auch sonst alles, was es für ein Rund-um-Sorglos-Paket in der Ausbildung braucht“, sagt Landrätin Petra Enders.

Auch die Firmen auf der Messe warben um jeden Jugendlichen an den Ständen. In vielen Gesprächen stellten sie die Berufe, das Unternehmen und die Ausbildungsmöglichkeiten vor. Als Multiplikatoren und AusbildungsunterstützerInnen waren zudem die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, die Industrie- und Handelskammer Südthüringen, die Handwerkskammer Erfurt und weitere Netzwerke der beruflichen Ausbildung vor Ort. Ob aus den Bereichen Pflege, Landwirtschaft, Lageristik, Logistik, Verwaltung, Handel, Gesundheitswesen, Gewerbe oder Produktion, bei der Fülle an Angeboten war es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Deswegen wiesen HelferInnen schon am Eingang auf den Messenavigator von Berufemap.de hin. Mit ihm fiel der direkte Weg zu den passenden Ausbildungsangeboten leichter.

Landrätin Petra Enders: „Auch unser Landratsamt bildet aus. Wir freuen uns über viele motivierte und engagierte Interessierte an einer Ausbildung im öffentlichen Dienst.“ Ausbildungsleiterin Jessica Köhler stellte mit einer Auszubildenden den Besucherinnen und Besuchern die Aufgabenbereiche und Ausbildungswege im Landratsamt vor. Daneben warben die Wirtschaftsförderung und das gemeinsame Regionalmanagement des Ilm-Kreises und des Landkreises Gotha für die Wirtschaftsregion und die Berufsorientierung im Landkreis.

Petra Enders: „Noch nie waren die Chancen für Auszubildende so gut wie jetzt. Allein im vergangenen Ausbildungsjahr kamen im Ilm-Kreis auf 700 Stellen 500 Bewerbungen für eine Ausbildung. Wer sich frühzeitig mit der Berufsorientierung beschäftigt, der findet nach der Schule den richtigen Weg in seinen Traumberuf. Deshalb werbe ich schon jetzt für die nächste Berufsinformationsmesse am Erfurter Kreuz am 30. Januar 2021 im SBSZ am Standort Arnstadt.“

Großer Andrang herrschte an den Ständen auf der Messe. Wirtschaftsförderer Jörg Neumann begleitete Petra Enders durch die Messe.

V. i. S. d. P. Doreen Huth, Büro Landrätin