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Rennsteigbahn ertüchtigt Strecke von Ilmenau nach Stützerbach 24.10.2018 


Rennsteigbahn ertüchtigt Strecke von Ilmenau nach Stützerbach

 

Marita Eckstein, Petra Enders, Andreas Präger, Lüder Kaltwasser, Andreas Gottleb

Mit einem symbolischen Spatenstich ins Gleisbett der Rennsteigbahnstrecke Mittwochfrüh in Ilmenau haben offiziell die Sanierungsarbeiten an der Strecke Ilmenau-Stützerbach begonnen. Landrätin Petra Enders freute sich sehr über diese Gelegenheit. "Wem man Steine in den Weg legt, der kann was Schönes daraus bauen. Wir hatten Felsbrocken", blickte sie auf eine lange und anstrengende Entwicklung bis zu diesem Zeitpunkt zurück. Umso mehr freute es sie, dass in diesem und nächsten Jahr die Strecke wieder ordentlich instand gesetzt wird.  

Schon Mitte Oktober haben die Reparaturarbeiten an der Rennsteigbahnstrecke durch die Rennsteigbahn GmbH begonnen. Das verriet Mittwochfrüh Geschäftsführer Dr. Lüder Kaltwasser zum offiziellen Spatenstich. Ein Großteil der Arbeiten wird noch dieses Jahr geleistet. Im nächsten Jahr geht es nach dem Winter weiter. Rund 2,8 Millionen Euro investiert das Unternehmen auf der Strecke von Ilmenau nach Stützerbach. 90 Prozent, 2,4 Millionen Euro, übernimmt das Land Thüringen. An der Strecke werden nun unter anderem Schäden behoben, Gleise ausgebessert, Signaltechnik erneuert und moderne Sicherungsanlagen verbaut. Wegen des jetzigen Zustandes der Strecke kann die Rennsteigbahn nicht in der eigentlich angedachten Geschwindigkeit zum Bahnhof Rennsteig fahren. Sind die Arbeiten abgeschlossen, geht es wieder mit bis zu 50 Km/h hoch in den Thüringer Wald.

Die Ertüchtigung der Strecke erlaubt damit perspektivisch wieder eine bessere Anbindung auf dem Rennsteig, für noch mehr touristische Anreize und Komfort für Urlauber wie auch Ausflügler aus der Region. So ist dann eine bessere Vertaktung zwischen Bus und Bahn gesichert. Für die Tourismusregion Thüringer Wald also ein wichtiger Schritt. "An dieser Stelle darf aber nicht Schluss sein. Wir dürfen nicht auf halber Strecke stehen bleiben", betonte Petra Enders und verwies auf eine Anbindung von Seiten Schleusingen, Themar und Suhl. Sie macht sich stark für ein durchgängiges Bahnkonzept. "Nur dann haben die Arbeiten auf unserer Seite auch Sinn."

Zum Spatenstich kamen Vertreterinnen und Vertreter der Baufirmen wie Marita Eckstein von der FES Bahntechnik, Andreas Präger von Rohde Tief-, Straßen- und Gleisbau, Andreas Gottleb von der Nahverkehrsservicegesellschaft, Dr. Lüder Kaltwasser und Manfred Thiele von der Rennsteigbahn und Vertreterinnen und Vertreter der Erfurter und Südthüringer Bahn. Sie alle stehen hinter dem Rennsteigshuttle und wissen das Engagement des Landkreises sowie der Rennsteigbahn für dieses touristische Angebot zu schätzen. Bis Ende 2028 sind die Verkehre auf der Strecke laut Thüringer Infrastrukturministerium gesichert.

V. i. S. d. P. Doreen Huth, Büro Landrätin

 

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