Ilm-Kreis investiert 263.000 Euro in neuen Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz für die FFW Gehren
Mit der feierlichen Übergabe eines neuen Gerätewagens Atem- und Strahlenschutz stärkt der Ilm-Kreis die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Gehren sowie den überörtlichen Brandschutz und Katastrophenschutz. Die Kosten für Fahrgestell und Aufbau belaufen sich auf rund 351.870 Euro. Für die Beladung – teilweise unter Weiterverwendung vorhandener Einsatzmittel sowie bereits vorab beschaffter Atemschutztechnik – entstanden zusätzliche Kosten in Höhe von rund 93.800 Euro. Die Gesamtinvestition beträgt somit etwa 450.000 Euro, wovon der Ilm-Kreis den Hauptanteil mit 263.000 Euro schultert. Das Land Thüringen unterstützte die Beschaffung mit Fördermitteln in Höhe von 187.000 Euro.
Landrätin Petra Enders übergab das moderne Einsatzfahrzeug am 8. Mai 2026 offiziell an die Wehr und lobte ihr Engagement: „Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr leisten ihren Dienst für die Allgemeinheit mit hohem persönlichem Einsatz – und das in ihrer Freizeit. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Mit dem neuen Gerätewagen schaffen wir die notwendigen Voraussetzungen, damit sie ihre verantwortungsvolle Aufgabe auch künftig sicher und effektiv erfüllen können“, so Landrätin Petra Enders zur Übergabe.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine notwendige Ersatzbeschaffung für ein veraltetes Vorgängermodell. Die Vorhaltung eines Gerätewagens Atem- und Strahlenschutz ist gemäß Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung (ThürFwOrgVO) in Stufe 3 für überörtliche Einsätze vorgeschrieben.
Darüber hinaus wird das Fahrzeug im Katastrophenschutz, insbesondere im Gefahrgutzug des Landkreises, eingesetzt. Diese Aufgabe ergibt sich aus der gesetzlichen Verpflichtung des Landkreises nach der Thüringer Katastrophenschutzverordnung (ThürKatSVO).
Den Auftrag für Fahrgestell und Aufbau erhielt die Firma Riege aus Langewiesen, die Atemschutztechnik wurde vom Hersteller Dräger geliefert.
V. i. S. d. P. Anke Roeder-Eckert, Büro Landrätin