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Bewerbungs- und Einstellungsverfahren

 

1. DECKBLATT

Das Deckblatt soll zeigen, für welchen Ausbildungsberuf du dich bewirbst, sowie deine wichtigsten Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, Mailadresse).

Du kannst auf dem Deckblatt ein Bewerbungsfoto von dir hinzufügen. Seit Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) wird das Bewerbungsfoto nicht mehr verlangt. Du musst also nicht, kannst aber deiner Bewerbung ein Bewerbungsfoto beifügen.

2. BEWERBUNGSSCHREIBEN

Denk immer daran, dass dein Anschreiben

  1. Aufmerksamkeit erzeugen soll,
  2. Interesse wecken muss,                                 
  3. einen ersten – und vielleicht entscheidenden – Eindruck von dir vermittelt.

Lege deinen Bewerbungsgrund dar. Warum solltest genau du eingestellt werden? Was macht die Ausbildung für dich so interessant? Es ist wichtig, ehrlich zu sein. Spätestens beim Vorstellungsgespräch fallen dir Unwahrheiten auf die Füße. Begrenze das Bewerbungsanschreiben auf eine Seite und vergiss die Unterschrift nicht.

3. TABELLARISCHER LEBENSLAUF

Nenne deine persönlichen Daten. Fasse deine schulische Laufbahn kurz und knapp zusammen, hierzu gehören auch absolvierte Praktika. Liste ebenfalls besondere und wichtige Kenntnisse auf. Auch ein Einblick in besondere Hobbys ist erwähnenswert. Unterschreibe den Lebenslauf.

DAS EINSTELLUNGSVERFAHREN
Da die Anzahl der Bewerber*innen sehr groß ist und das Landratsamt nur eine begrenzte Zahl an Auszubildenden einstellen kann, gibt es ein Auswahlverfahren. Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, wird mittels  Eignungstest festgestellt. Jeder Bewerber, welcher sich auf die ausgeschriebenen Stellen bewirbt, erhält die Chance, den Online-Eignungstest zu absolvieren. 
DER EIGNUNGSTEST

Der schriftliche Eignungstest enthält z. B. folgende Schwerpunkte:

  • Allgemeinwissen

  • Kenntnisse über Thüringen, unseren Landkreis und über unser Landratsamt

  • aktuelle Ereignisse aus der Politik

  • Deutschkenntnisse (Diktat, Rechtschreibung, Grammatik)

  • Mathematikkenntnisse (Kopfrechnen, logisches Denken)

Die Bewerber*innen mit den besten Testergebnissen werden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.


DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH

Dos und Don'ts beim Vorstellungsgespräch:

Dos

  • Sei pünktlich und vorbereitet.

  • Erscheine in angemessener Kleidung.

  • Lass deinen Gesprächspartner ausreden.

  • Stelle Fragen.

Don´ts

  • Sei bemüht, nicht zu schüchtern zu sein und verschränke nicht die Arme vor der Brust.

  • Sprich nicht leise und vor allem nicht unsicher.

  • Beantworte Fragen ehrlich.

Bewerber*innen werden einzeln zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Einzelgespräch findet mit den Vertretern des Personalamtes,  Personalrates und der Jugend- und Auszubildendenvertretung des Landratsamtes statt.

Ein möglicher Inhalt könnte dein persönlicher Lebenslauf („Erzählen Sie bitte etwas über sich.“) sein. Sei darauf vorbereitet, wenn du dein Interesse am Berufswunsch begründen oder Kenntnisse über den Ausbildungsberuf nennen und erläutern sollst. Hilfreich wäre es auch, wenn du dich in deinem Landkreis sowie in deiner möglichen Ausbildungsbehörde auskennst.

Achte auf deine Mimik und Gestik. Sei motiviert und selbstbewusst, aber wirke nicht arrogant. Es kommt auf dich an! Überzeuge uns von deiner Person!