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09.06.2009

"Schweinegrippe" in Thüringen

Im Ilm-Kreis ist der 1. Fall der neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe) aufgetreten. Es handelt sich um eine 20 Jahre alte Studentin, die mit einer Reisegruppe am 29.05.09 von einer Studienreise aus New York zurückgekehrt und am 31.05.09 mit leichten Grippesymptomen, wie Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten und Schnupfen erkrankte.
Wegen der sehr leichten Symptomatik stellte sie sich erst am 02.06.09 bei der Hausärztin vor, die sofort Kontakt zum Gesundheitsamt aufnahm, welches die Diagnostik im Labor des Thüringer Landesamtes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz Bad Langensalza noch am gleichen Abend veranlasste.
Es erfolgte die Absonderung der Patientin zu Hause, um das Auftreten weiterer Erkrankungen zu vermeiden. Alle Kontaktpersonen wurden ermittelt und werden prophylaktisch behandelt sowie ebenfalls vorübergehend isoliert und beobachtet.

Aus der gleichen Reisegruppe sind bereits zwei Studenten aus dem Saale-Holzland-Kreis und aus dem Unstrut-Hainich-Kreis erkrankt.

Die Gesamtzahl der seit 29.04.09 in Deutschland bestätigten Fälle beträgt damit 172. In der Regel sind die Erkrankungen in Deutschland nach wie vor mild verlaufen.
Eine allgemeine Gefährdung für die Bevölkerung wird nicht gesehen.

Für Fragen aus der Bevölkerung stehen neben dem Gesundheitsamt am Infotelefon des Thüringer Landesamtes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz von montags bis freitags in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr Fachleute zur Verfügung (Rufnummer: 0361 37-743099).
Darüber hinaus steht allen Bürgerinnen und Bürgern auch die Hotline des Robert-Koch-Institutes in Berlin zur Verfügung: 030 187544161 (Montag bis Freitag 8:00 bis 18:00 Uhr)
Vertreter der Medien können sich - wie bisher - an die Pressestelle des Thüringer Sozialministeriums (ständige Erreichbarkeit) wenden.

Telefon: 0361 37900
Fax: 0361 3798800
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Antworten auf aktuelle Fragen zur "Schweineinfluenza" A/H1N1 finden sie auch auf der Internetseite des Gesundheitsamtes.
Aktuelle Informationen sind auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes einsehbar.
www.rki.de