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04.03.2014

22. Thüringer Gesundheitswoche

Vom 15. - 21. März 2014 findet die 22. Thüringer Gesundheitswoche statt. Sie wird am 15.03.2014 auf der Thüringer Gesundheitsmesse in Erfurt (Messehalle) eröffnet. Mit dem Motto "Impfen - Ihr Schutz für Gesundheit!" sollen die Bürger und Bürgerinnen angeregt werden, ihren eigenen Gesundheitsstatus zu reflektieren und ggf. den bestehenden Impfschutz überprüfen zu lassen.

Ist Ihr Impfschutz noch vollständig,  benötigen Sie möglicherweise eine Auffrischungsimpfung oder haben Sie Fragen zum Thema Reiseimpfung? Dann können Sie sich

            am Dienstag, den 18.03.2014 von 9:00 - 18:00 Uhr in Arnstadt bzw.
            am Donnerstag, den 20.03.2014 von 9:00 - 18:00 Uhr in Ilmenau

im Landratsamt Ilm-Kreis / Gesundheitsamt beraten lassen. - Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit!

Gerade die neueren Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, wie die Masern-Impfung für junge Erwachsene oder die Keuchhusten-Impfempfehlung für Erwachsene (die gemeinsam mit der nächsten fälligen Impfung gegen Tetanus und Diphtherie gegeben werden soll), sind noch nicht ausreichend bekannt. Neu ist auch die  empfohlene Rotavirus-Impfung bei Säuglingen, welche die häufigste Ursache von Magen-Darm-Infektionen bei Kindern unter fünf Jahren ist.

Noch zu Beginn der achtziger Jahre glaubte man, dass in den Industrienationen die Infektions­krankheiten weitgehend besiegt seien. Das Wissen um deren Gefährlichkeit und die Bedeutung von Schutzimpfungen verschwanden aus dem Bewusstsein der Bevölkerung.

Verschiedene Faktoren führten jedoch zum Auftreten neuer Infektionsgefahren sowie zum Wieder­aufflammen alter Seuchen. Deren Bekämpfung rückte erneut in den Mittelpunkt des Interesses, wobei insbesondere den Schutzimpfungen eine überragende Bedeutung zukommt.

Schutzimpfungen zählen zu den effektivsten und kostengünstigsten Präventionsmaßnahmen der modernen Medizin. Auch wenn die Durchimpfungsraten in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind, bestehen in Deutschland weiterhin beträchtliche Impflücken bei einzelnen Altersgruppen und Bevölkerungskreisen.

So sind beispielsweise die größeren Masern-Ausbrüche in Deutschland auf eine zu hohe Zahl von Ungeimpften zurückzuführen. Besonders für die 10- bis 20jährigen Jugendlichen ist eine unzureichende Immunität anzunehmen. 

Weiterhin kann eine Einschleppung von hierzulande fast ausgerotteten Kinderkrankheiten wie z.B. Polio, durch Reisen oder durch Flüchtlingsbewegungen nicht ausgeschlossen werden.

Nur wer sich selbst impfen lässt - kann sich selbst schützen!

 

Weitere Informationen zum Thema Impfen finden Sie auf den Internetseiten des Robert Koch Instituts (www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).

V. i. S. d. P. Eckhard Bauerschmidt, Büro Landrätin