"5 für Kultur und Bildung" - Diskussionsforum für Kultur und Bildung im Ilm-Kreis
Mit dem Ziel, regionale Akteure aus den Bereichen Kultur, Schule, Wirtschaft, Politik und Vereinsleben zu vernetzen und Synergien aus diesen Bereichen entstehen zu lassen, fand das Diskussionsforum "5 für Kultur und Bildung" in Langewiesen statt.
Gut zweieinhalb Stunden diskutierte und sprach man miteinander, wie Kultur und Bildung auch weiterhin für den Ilm-Kreis umzusetzen und auszubauen sei mit Blick auf die bereits entstandenen, guten Projekte. Im Mittelpunkt standen dabei auch Möglichkeiten zu Kooperationen der einzelnen Akteure und die Bildung einer Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema kulturelle Bildung beschäftigt.
Hintergrund der Veranstaltung, initiiert durch das Programm "Kulturagenten für kreative Schulen"und dem Ilm-Kreis, ist, die Vernetzung und Verknüpfung von bereits bestehenden Angeboten und partnerschaftliche Verbindungen auch in der Zukunft zu erhalten.
Landrätin Petra Enders sprach in ihrem Grußwort darüber, dass für viele Menschen kulturelle Bildung wichtig ist und sich dafür schon jetzt viele Menschen im Ilm-Kreis engagieren. "Kultur ist Bildung, und Bildung ist Kultur. Der Kreis hat mit seiner neuen Kulturförderrichtlinie einen wichtigen Beitrag geleistet - allerdings kann dies nur eine Anschubfinanzierung sein. Wir brauchen hier finanzielle Unterstützung vom Land." Glleichzeitig plädiert Enders dafür, das Programm Kulturagenten für kreative Schulen weiterzuführen und dass auch hier entsprechende Bereitschaft von Bund und Land signalisiert wird: Es war richtig und wichtig, dass dieses Programm so fortgeführt wurde und dies soll es auch in Zukunft. Die Erfolge sprechen für sich, es sind ganz wunderbare, kreative Projekte entstanden."
In Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau soll nun eine Kontaktdatenbank zu Kulturvereinen erstellt werden. Die Bündelung aller Daten kommt dann allen Interessierten zugute.
"Kultur als weicher Standortfaktor ist auch ausschlaggebend für die Entwicklung unserer Region. Durch Bündelung und Vernetzung unserer Kräfte können wir das kulturelle Potenzial und Erbe unserer Region erhalten und auch weiterhin stärken.", so Enders.
V. i. S. d. P. Katharina Knoll, Büro Landrätin