Aktuelle Informationen zur Unwetterlage im Ilm-Kreis
Die erste Wintersturmfront des Jahres 2022 hat im Ilm-Kreis bislang nur geringe Schäden angerichtet. Die Einsatzstellen sind weiterhin in erhöhter Bereitschaft. Insgesamt sind bisher 23 Einsätze der Einsatzkräfte zu verzeichnen, bei denen 10 Feuerwehren sowie Mitarbeiter der Straßen- und Versorgungsdienste im Einsatz waren bzw. sind.
Der überwiegende Teil der Einsätze fand in der Landgemeinde Großbreitenbach sowie im Bereich der Stadt Ilmenau statt. Aber auch der nördliche Ilm-Kreis ist stellenweise betroffen, so bspw. die Ortslage Thörey.
Bei den Einsätzen handelt es sich in erster Linie um die Beseitigung von Baumsperren, die durch herabfallende Äste hervorgerufen werden. Vereinzelt sind auch Ausfälle der Stromversorgung zu verzeichnen, so im Bereich des Langen Berges und des Ilmenauer Ortsteils Oehrenstock. Die Stromversorger begannen unverzüglich mit der Behebung der Einschränkungen und konnten die Versorgung überwiegend schnell wiederherstellen.
Aktuell besteht keine Hochwassersituation im Kreisgebiet. In den frühen Morgenstunden wurden an den Messstellen in Gräfinau-Angstedt und Arnstadt zwar der Meldebeginn erreicht, was eine regelmäßige Kontrolle bestimmter Abschnitte nach sich zieht. Eine Gefährdungssituation besteht jedoch derzeit nicht. Für die Pegel sind aktuell fallende Tendenzen prognostiziert.
Regelmäßige Informationen zur Hochwasserlage gibt es unter www.hnz.thueringen.de. Dort werden die Pegelstände regelmäßig veröffentlicht.
Informationen zum Verhalten in verschiedenen Notsituationen gibt es beim Bund für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ( www.bbk.bund.de ).
Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, erhalten Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert. Die Warn-App NINA steht für gängige Mobilphone-Betriebssysteme über die jeweiligen Stores zur Verfügung.
V. i. S. d. P. Melanie Tippel, Büro Landrätin