Seiteninhalt
22.09.2015

Ausrüstung der Abfallbehälter mit Chip startet im September

Dazu erhalten alle Grundstückseigentümer, Gewerbetreibende sowie öffentliche Einrichtungen im Landkreis, welche an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen sind, Post vom Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis (AIK). Der Transponder-Chip erfasst die Anzahl der Leerungen der Abfallbehälter und ist Bestandteil eines Behälteridentifikationssystems, welches der Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis gemeinsam mit der Ilmenauer Umweltdienst GmbH in diesem Jahr einführen wird.

Ab 01. Januar 2016 werden nur noch Rest- und Bioabfallbehälter geleert, die mit einem Chip ausgerüstet sind. Nach erfolgreicher Einführung des Identsystems und der Probelaufzeit kann das System voraussichtlich Mitte 2016 gebührenscharf eingesetzt werden. Künftig wird bei den Restabfallbehältern die Entleerungen gezählt und berechnet, die tatsächlich angefallen sind. Um einer illegalen Abfallentsorgung entgegen zu wirken, wird es die Festlegung eines gebührenpflichtigen Mindestbehältervolumens geben. Die gebührenscharfe Abrechnung wird ausschließlich bei den Restabfallbehältern angewandt, die Gebühr für die Entsorgung der Biotonnen wird als Jahresgebühr behälterbezogen ermittelt. Eine Verwiegung der Behälter findet nicht statt.

Die blauen Papiertonnen sowie die gelben Tonnen bleiben unberücksichtigt, sie erhalten keinen Chip.

Die Umstellung auf dieses Verfahren dient vor allem dazu, die Gebührenerhebung transparenter zu gestalten, den Service gegenüber dem Bürger zu verbessern und einen höheren Anreiz zur Abfallvermeidung und -verwertung zu gegeben.

Nur wer künftig seinen Abfall gewissenhaft trennt und alle Recyclingangebote des Ilm-Kreises intensiv nutzt, kann noch besser auf die Höhe seiner Abfallgebühren Einfluss nehmen.

Für Fragen zur Ausrüstung der Abfallbehälter mit Transpondern ist eine Service-Hotline unter 03628 738-937 eingerichtet.

Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis

V. i. S. d. P. Katharina Knoll, Büro Landrätin

Ab dem 16. September 2015 beginnt im Ilm-Kreis die Ausrüstung aller Rest- und Bioabfallbehälter mit einem Transponder-Chip