Blick in die Zukunft des ländlichen Raumes
Mit einem Projekt-Schaufenster am Großbreitenbacher Markt 7 stellt das KOMET-Folgeprojekt „Zukunft auf dem Land – Arbeiten & Wohnen im Thüringer Schiefergebirge“ ab Donnerstag, 6. August 2020, Konzepte und Ideen zur Aufwertung des ländlichen Raums vor. „Der ländliche Raum ist lebenswert. Dafür braucht es berufliche wie private Perspektiven. Die wollen wir im Schaufenster über das Folge-Projekt aufzeigen“, sagt Landrätin Petra Enders.
Der ländliche Raum bietet vor allem für Familien attraktive Perspektiven. Doch oft gilt er als strukturschwach. Mit dem KOMET-Projekt wurde dies in der Region Großbreitenbach untersucht. Es konnten in verschiedenen Bereichen Potenziale herausgehoben und Lösungsansätze für Herausforderungen definiert werden. „An das KOMET-Projekt anknüpfend wurden in einem Folgeprojekt nun die Handlungsfelder ‚Ausbildung und Arbeit‘ sowie ‚Nutzungsmanagement‘ weitergedacht“, berichtet Landrätin Petra Enders von dem Projekt „Zukunft auf dem Land – Arbeiten & Wohnen im Thüringer Schiefergebirge“.
Ab Donnerstag, 6. August 2020, werden die ersten Ansätze und Erfahrungen zu dem Folgeprojekt in einem Schaufenster am Großbreitenbacher Markt 7 gezeigt. Die Ausstellungsfläche stellt Bürgermeister Peter Grimm als Hauseigentümer zur Verfügung. „In dem Schaufenster stellen wir das Projekt vor, informieren über aktuelle Lehrstellen in der Region und interessante Objekte von der KOMET-Immobilienplattform. Wir wollen zeigen, dass die Region Großbreitenbach alles bietet, was es für ein Leben im ländlichen Raum braucht“, sagt Landrätin Petra Enders zur Enthüllung des Fensters.
Das Land Thüringen fördert das Folge-Projekt bis 31. Dezember 2021. Der Ilm-Kreis übernimmt die Gesamtkoordination und Fördermittelverwaltung, die Landgemeinde Stadt Großbreitenbach trägt den Eigenanteil. Der Auftrag zur inhaltlichen Umsetzung wurde an J&B Beratungskontor, Großbreitenbach, vergeben. Die Erfahrungen aus den Demografieprojekten fließen auch in die Regionalentwicklung weiterer ländlicher Räume des Ilm-Kreises und des Regionalmanagements Gotha-Ilm-Kreis ein.
In den nächsten Tagen wird auch mit Flyern auf noch offene Lehrstellen in der Region aufmerksam gemacht. „Wir wollen der Jugend vor Ort Perspektiven aufzeigen und den Unternehmen, die in der Coronavirus-Krise nur schwer um Auszubildende werben konnten, Unterstützung geben“, so Petra Enders. Immer wieder aktualisiert wird auch die Immobilienplattform, die manch verborgenes Kleinod für Suchende sichtbar macht. Landrätin Petra Enders ist überzeugt: „Wohnen und Arbeiten in Großbreitenbach, das sind attraktive Aussichten, für die wir uns stark machen wollen.“
Landrätin Petra Enders und Bürgermeister Peter Grimm enthüllen das Schaufenster in Großbreitenbach, Markt 7.
V. i. S. d. P. Doreen Huth, Büro Landrätin