Deutlich erhöhtes Notrufaufkommen in der Leitstelle:
Unwetter-Einsatzlage im Ilm-Kreis, 19.02.2022, 11:00 Uhr
Im gesamten Kreisgebiet gab es zahlreiche Einsätze aufgrund der Unwetterlage. Besonders betroffen waren die Regionen der Landgemeinde Großbreitenbach und der Stadt Ilmenau.
Seit gestern 16:30 Uhr bis heute 9:00 Uhr rückten die Feuerwehren, Straßendienste sowie Strom- und Telekommunikationsversorger zu mehr als 35 Einsätzen aus. Bis auf wenige Einsatzlagen konnten alle festgestellten Beschädigungen erfolgreich beseitigt werden. Betroffen sind lediglich noch einzelne Straßen von Baumsperren, die in den kommenden Stunden ebenfalls beräumt werden. Für die beschädigten Leitungsanlagen der Telekommunikationsinfrastruktur wurde durch die Betreiber unmittelbar die Behebung der Schäden eingeleitet.
Eine Hochwassergefahr ist derzeit nicht zu verzeichnen. Alle Pegelstände im Ilm-Kreis sinken. Durch die Leitstelle werden weiterhin regelmäßige Kontrollen durchgeführt. Die aktuellen Prognosen gehen von neuen Höchstständen der Meldestufe 2 für den kommenden Montag aus.
Dem unermüdlichen Einsatz der Feuerwehren, Leitstelle sowie der Straßen- und Versorgungsdienste ist es zu verdanken, dass die Schäden schnell beseitigt und die Gefahren für die Bevölkerung minimiert werden konnten. Besonders das Engagement der ehrenamtlich agierenden Freiwilligen Feuerwehren ist an dieser Stelle besonders zu würdigen.
Um auch zukünftig schnell und gezielt agieren zu können, brauchen die Einsatzkräfte weiterhin personelle Unterstützung. Dies gilt für die Freiwilligen Feuerwehren genauso wie für den Sanitätsbereich im Katastrophenschutz und die Helfer im Rettungsdienst (Informationen hierzu erhalten Interessierte beim Amt für Brand- und Katastrophenschutz des Ilm-Kreises).
Regelmäßige Informationen zur Hochwasserlage erhalten Sie unter hnz.thueringen.de. Dort werden die Pegelstände regelmäßig veröffentlicht.
Informationen zum Verhalten in verschiedenen Notsituationen gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, erhalten Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert. Hier können Sie die Warn-App Nina herunterladen.
V. i. S. d. P. Gunter Harsch, Büro Landrätin