Energiebericht der Schulen und Sporthallen des Ilm-Kreises 2007
Der vorliegende Energiebericht liefert erste Aussagen zum Abnahmeverhalten der örtlichen Verbrauchsstellen wie Schulen und Sporthallen für das Jahr 2007. Auf Grund noch nicht aller vorliegenden Daten der Versorgungsunternehmen, konnten noch keine eindeutigen Schlussfolgerungen auf die teilweise hohen und unterschiedlichen Verbräuche vorgenommen werden.
Unter anderem betrugen die finanziellen Aufwendungen des Ilm-Kreises zur Absicherung des Energiebedarfs der Schulen und Sporthallen im Jahr 2007 2.107.257,00 Euro / Jahr.
- davon Heizungskosten 1.476.965,00 Euro
- für Strom 450.234,00 Euro
- für Wasser 180.058,00 Euro
Somit entfallen 70 % des finanziellen Aufwandes auf Heizungskosten, 21 % auf Stromkosten und 9 % auf Wasserkosten.
Die Kosten des Wärmebezuges haben sich deutschlandweit in den letzten Jahren deutlich erhöht. Seit 1999 bis zum Jahr 2005 sind diese auf nahezu 150 % gestiegen. Ein Ende dieser Kostenentwicklung ist nicht erkennbar, es wird im Gegenteil von vielen Experten eine Fortsetzung dieses Trends erwartet.
Eine komplexe Betrachtung speziell der Wärmeversorgung führt zu dem Schluss, dass für alle am Wärmemarkt Beteiligten dringender Handlungsbedarf besteht.
Im Kern der Sache geht es darum, die Weichen zu stellen, um in den nächsten Jahren eine wirtschaftliche, umweltfreundliche und für den Endverbraucher bezahlbare Wärmeversorgung zu gestalten.
Aktives Handeln auf dem Wärmemarkt ist geboten. Einerseits werden zwar die Brennstoffkosten weiter steigen, andererseits bestehen jetzt und in den kommenden Jahren durchaus neue technische und wirtschaftliche Voraussetzungen und Chancen, um die Kostensteigerung möglichst weitgehend zu kompensieren.
Bevor aber Entscheidungen zur Sicherung einer kostengünstigen und umweltfreundlichen Gestaltung der Wärmeversorgung getroffen werden können, sollten die technischen und wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen und ihre weitere Entwicklung sorgfältig analysiert und bewertet werden.
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Verbräuche und Gesamtkosten (PDF, 47 kB)
V. i. S. d. P. Manuel Löffelholz, Pressesprecher