Für eine zuverlässige Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Geschwenda
„Als eine von sieben Schwerpunktfeuerwehren entlang der A71 leistet die Freiwillige Feuerwehr Geschwenda eine überaus wichtige Aufgabe für den Landkreis. Wir unterstützen sie als Landkreis zusammen mit der Gemeinde und dem Land Thüringen. Mit dem neuen Löschfahrzeug kann die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden weiter abgesichert werden.“ Am 18. Oktober 2019 weihten die Kameradinnen und Kameraden ihr neues Fahrzeug ein. Angeschafft hat es die Gemeinde mit Unterstützung des Landkreises und des Landes.
Die Feuerwehr Geschwenda erhielt am Freitag, 18. Oktober 2019, ein neues Tanklöschfahrzeug. Finanziert haben es die Gemeinde, der Landkreis und das Land Thüringen. Das Land hat die Anschaffung des Fahrzeuges mit 120.000 Euro bezuschusst, der Ilm-Kreis zahlt 45.000 Euro, die Gemeinde Geratal trägt als Auftraggeberin die restlichen Kosten von 285.000 Euro. „Gut investiertes Geld. Denn für die Tunnelkette der A71 spielt die Feuerwehr Geschwenda eine bedeutende Rolle. Für optimale Einsatzbedingungen brauchen die ehrenamtlichen Kräfte auch eine optimale Ausstattung. Ich danke dem Land für die Unterstützung. Ein großer Dank geht auch an die Gemeinde, die mit dieser Investition nicht nur dem so wichtigen Ehrenamt ihre Wertschätzung gibt, sondern damit auch zeigt, wie unverzichtbar die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden ist“, sagt Petra Enders.
Die Feuerwehr Geschwenda hat 23 aktive Kräfte, 13 von ihnen sind Atemschutzgeräteträger. In der Altes- und Ehrenabteilung geben neun Kameradinnen und Kameraden ihr Wissen weiter und stehen den Aktiven in vielen Angelegenheiten zur Seite. „Mit zwölf Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr leisten die Kameradinnen und Kameraden auch einen wichtigen Beitrag in der Nachwuchsförderung“, freut sich Landrätin Petra Enders. Als eine von sieben Schwerpunktfeuerwehren an der A71 kooperieren die Geschwendaer eng mit der Tunnelfeuerwehr in Suhl. „Das bringt einige besondere Herausforderungen bei Bränden und Technischen Hilfsleistungen mit sich. Für die braucht es eine ordentliche Ausstattung.“
Die Geschwendaer Wehr besetzt bei Einsätzen in der Tunnelkette zudem das Betriebsgebäude Nord des Rennsteigtunnels und führt von dort die Abschnittsleitung. „Im Gespräch ist immer wieder die Öffnung des Tunnels für Gefahrguteinsätze. Auch das wird neue Anforderungen an die Wehr stellen und muss mit den Nachbarkreisen abgestimmt werden. Die Zusammenarbeit mit Suhl und Schmalkalden-Meiningen klappt dank Zweckvereinbarung schon gut. Für die Zukunft wünsche ich mir weiter, dass Kreisgrenzen bei Rettungseinsätzen keine Rolle spielen.“
Die Feuerwehr Geschwenda weihte ihr neues Löschfahrzeug am 18. Oktober 2019 ein.
V. i. S. d. P. Doreen Huth, Büro Landrätin