Gemeindebesuch im Partnerlandkreis Konin am 24. Oktober 2009
Am 24. Oktober besuchte der Landrat Benno Kaufhold gemeinsam mit den Bürgermeistern Horst Brandt (Stadt Langewiesen) und Georg Juchheim (Wolfsberg) die Partnergemeinden Rychwal, Kleczew und Slesin im polnischen Partnerlandkreis Konin. Ziele waren der gegenseitige Austausch und die weitere Intensivierung der bestehenden Gemeindepartnerschaften sowie der Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der kommunalen Selbstverwaltung, dessen 20 jähriges Jubiläum der Landkreis Konin im nächsten Jahr feiert.
In der Gemeinde Slesin machte sich die Delegation ein Bild der Stadtentwicklung, besuchte den Dom in Lichen und eine Grundschule. Im Gegensatz zu den Schulen im Ilm-Kreis befinden sich alle Schulen außer den Oberschulen (entsprechen dem deutschen Gymnasium) im Kreis Konin in Trägerschaft der Gemeinden.
Neben dem Tagebau in einem Braunkohlewerk, besuchte die Ilm-Kreis-Delegation in Kleczew eine Schule, die Feuerwehr und ein Kulturhaus. Die Gemeinde Rychwal überraschte die Gäste durch ein vom staatlichen Forst betriebenes Informationszentrum für Schüler, in welchem die Pflanzen und Tiere der Region erlebbar sind.
Resümierend kann man von einem erfolgreichen Besuch sprechen:
In den Bereichen der Bildung, Kultur, Wirtschaft und Jugendarbeit konnten Vereinbahrungen zur Zusammenarbeit getroffen werden. Der Austausch von Schulen in Kleczew und den zwei Regelschulen in Stadtilm und Wolfsberg wird im kommenden Jahr intensiviert und vom Kreis unterstützt werden. Des Weiteren wird eine neue Schulpartnerschaft einer Schule in Rychwal mit einer Schule aus dem Ilm-Kreis vermittelt.
Neben den bestehenden Austauschen der Jugendfeuerwehren und Schulen wird es im Bereich des Kulturaustausches eine Ausstellung eines Künstlers aus dem Ilm-Kreis im Kulturhaus in Slesin geben. Bereits zur Festveranstaltung am 2. Oktober 2009 in der Ilmenauer Festhalle begeisterte die polnische Volkstanzgruppe das Publikum. Auch im Jahr 2010 wird es wieder Auftritte der Gruppe im Ilm-Kreis geben. Möglichkeiten zur Verbesserung des Jugendaustausches in diesem Rahmen werden ausgelotet und im Partnerschafts-Jahresprogramm 2010, welches sich in Vorbereitung befindet, festgeschrieben.
Foto: M. Löffelholz