Überschrift
Nach der Hälfte wird traditionell Bergfest gefeiert, nicht nur die Studenten der TU Ilmenau kennen dieses Ritual. Nach 3 Jahren Amtszeit als Landrat des Ilm-Kreises darf ich auf positive Ergebnisse zurückblicken.
Der Kreishaushalt konnte konsolidiert werden, was in den vergangenen drei Jahren wiederholt zur Stärkung der Rücklage geführt hat. Die freiwilligen Leistungen, zu denen sich der Kreis verpflichtet hat, konnten erfüllt und sogar erweitert werden. Ich denke da an die Musikschule oder die Jugendarbeit und Projekte wie beispielsweise "Vielfalt tut gut".
Eindeutiger Schwerpunkt in meinen kreislichen Pflichtaufgaben waren und sind die Schulbauten. Durch hohe Investitionen konnte der Sanierungs- und Reparaturstau an vielen Schulen des Kreises abgebaut werden. Dabei wirkten neben den dafür vorgesehenen Mitteln aus dem Haushalt die Mittel aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung als zusätzliche Verstärkung sodass fast alle Schulen des Kreises saniert und umgebaut bzw. repariert werden können.
Neben den Investitionen nehmen wir seit April 2009 am Modellprojekt Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule mit dem Entwicklungsziel einer "offenen Ganztagsschule" teil.
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises habe ich von Beginn an zur Chefsache erklärt. Deshalb freue ich mich heute sowohl über die großen Firmenansiedlungen wie beispielsweise N3, Ersol und Masdar und die Erweiterungen am Erfurter Kreuz als auch über die Erweiterungen im südlichen Kreisgebiet am Ehrenberg im Umfeld der TU Ilmenau oder am Vogelherd. Das wirtschaftliche Wachstum in der Region ist maßgebend für die positive Arbeitsmarktentwicklung verantwortlich. Hatten wir im Jahr 2006 noch 10.470 Erwerbslose im Ilm-Kreis, so sank die Zahl der Erwerbslosen bis Ende 2008 um über 32 % auf 7.109.
Der Kreis hat sich positiv entwickelt, auch die baulichen Erweiterungen der TU Ilmenau auf dem Campus sind vorangeschritten und man kann mit recht sagen, dass die Universität enorm an Attraktivität gewonnen hat.
Seit Oktober 2008 kann Arnstadt mit der Privaten Fachhochschule Kunst mit den Studiengängen "Kunsttherapie / Kunstpädagogik" und "Freie Bildende Kunst" aufwarten.
Ich bin stolz auf die Gemeinde Gehlberg, die mit dem Bau des Schneekopfturmes den ersten, zu Fuß erreichbaren Aussichtspunkt über 1.000 Meter errichtete und die mit bereits über 30.000 Besuchern ein touristisches Highlight zu werden verspricht.
Durch regelmäßig stattfinde Ehrungen möchte ich mich bedanken für das bürgerschaftliche Engagement und die vielen ehrenamtlich Tätigen, die mit ihrem Wirken etwas bewegen und anderen Menschen Halt bieten.
Die positive Entwicklung unseres Kreises ist nicht zuletzt das Ergebnis des gemeinsamen Wirkens mit den Kreistagsmitgliedern der bisherigen Legislaturperiode. Ihrem Mitwirken und Mitgestalten der bisherigen Entwicklung gilt mein ausdrücklicher Dank.
Dr. Benno Kaufhold
Landrat