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12.11.2009
Hoffnung auf anziehende Nachfrage
In der metallbe- und verarbeitenden Industrie in Südthüringen ist die Wirtschaftskrise noch nicht ausgestanden. Für die nächsten Monate besteht etwas mehr Hoffnung, wenn die angestrebte Verschlankung der Produktion Früchte trägt und die Nachfrage wieder anzieht. Dies sind die Kernaussagen der aktuellen Konjunkturumfrage, die die Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) jetzt für die Metallbranche ausgewertet hat.
"Metallbe- und -verarbeitung ist geradezu prägend für die Industrie in Südthüringen. Fast ein Viertel der Industrie-Unternehmen gehört zur Metallbranche. Da Wertschöpfung und Arbeitsplätze ganz erheblich von der Industrie abhängen, ist der Zustand der Metallbranche ein äußerst wichtiger Faktor für den Wohlstand der Menschen im Thüringer Wald", so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Pieterwas zur Bedeutung dieser Branche.
Die Unternehmen der Metallbe- und -verarbeitung waren nach den Daten der amtlichen Statistik ganz erheblich von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen. So ging etwa in den ersten acht Monaten dieses Jahres der Umsatz aus der Herstellung von Schrauben und Nieten bundesweit um 37,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, bei der Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen ergab sich ein Rückgang um 34 Prozent und bei der Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung um 31,4 Prozent. Lediglich in der Herstellung von Waffen und Munition war ein Zuwachs um 16,9 Prozent zu verbuchen.
Bei den Unternehmen in Südthüringen zeigt sich die starke Verbundenheit zur kriselnden Automobilherstellung. Zwar legte der Konjunkturklimaindikator für die Metallbranche seit der Umfrage im Frühsommer um 21,4 Punkte auf 67,9 Punkte zu, doch vor einem Jahr wurde noch ein Wert von 110,5 Punkten erreicht. Der Konjunkturklimaindikator kann bis zu 200 Punkte erreichen. Ein Wert unter 100 Punkten signalisiert, dass sich eine Branche in Schwierigkeiten befindet.
Gegenwärtig erwirtschaften immerhin 19,4 Prozent der Unternehmen einen Gewinn und weitere 35,5 Prozent können ihre Kosten decken. Der derzeit vorliegende Auftragsbestand wird jedoch von 80,6 Prozent der Unternehmen als zu klein bezeichnet.
In den nächsten Monaten erwarten viele Unternehmen eine sich stabilisierende Nachfrage. Hierzu werden aber 35,5 Prozent der Unternehmen ihre Preise senken. Daher ist eine Prognose der Umsätze noch ungewiss. Deutlich erkennbar ist dagegen, dass es in den nächsten Monaten zu einem deutlichen Rückbau der Kapazitäten kommen wird. So werden lediglich 54,8 Prozent der Unternehmen ihren Personalbestand halten. Ebenso geben 35,5 Prozent der Unternehmen an, dass sie Rationalisierungsinvestitionen vornehmen werden. Insgesamt planen 60 Prozent der Unternehmen Investitionen. Dabei berichten nur 12,9 Prozent der Unternehmen, in neue Produkte oder Produktionsverfahren investieren zu wollen.
Pieterwas kritisiert die mangelnde Innovationsbereitschaft der Unternehmen: "Erfolg auf den Märkten werden diejenigen Unternehmen haben, die jetzt gemeinsam mit ihren qualifizierten Fachkräften neue Produkte entwickeln und sich von der alleinigen Abhängigkeit von einzelnen Branchen lösen." IHK Südthüringen stellt Konjunkturdaten zur Metallbranche vor
"Metallbe- und -verarbeitung ist geradezu prägend für die Industrie in Südthüringen. Fast ein Viertel der Industrie-Unternehmen gehört zur Metallbranche. Da Wertschöpfung und Arbeitsplätze ganz erheblich von der Industrie abhängen, ist der Zustand der Metallbranche ein äußerst wichtiger Faktor für den Wohlstand der Menschen im Thüringer Wald", so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Pieterwas zur Bedeutung dieser Branche.
Die Unternehmen der Metallbe- und -verarbeitung waren nach den Daten der amtlichen Statistik ganz erheblich von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen. So ging etwa in den ersten acht Monaten dieses Jahres der Umsatz aus der Herstellung von Schrauben und Nieten bundesweit um 37,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, bei der Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen ergab sich ein Rückgang um 34 Prozent und bei der Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung um 31,4 Prozent. Lediglich in der Herstellung von Waffen und Munition war ein Zuwachs um 16,9 Prozent zu verbuchen.
Bei den Unternehmen in Südthüringen zeigt sich die starke Verbundenheit zur kriselnden Automobilherstellung. Zwar legte der Konjunkturklimaindikator für die Metallbranche seit der Umfrage im Frühsommer um 21,4 Punkte auf 67,9 Punkte zu, doch vor einem Jahr wurde noch ein Wert von 110,5 Punkten erreicht. Der Konjunkturklimaindikator kann bis zu 200 Punkte erreichen. Ein Wert unter 100 Punkten signalisiert, dass sich eine Branche in Schwierigkeiten befindet.
Gegenwärtig erwirtschaften immerhin 19,4 Prozent der Unternehmen einen Gewinn und weitere 35,5 Prozent können ihre Kosten decken. Der derzeit vorliegende Auftragsbestand wird jedoch von 80,6 Prozent der Unternehmen als zu klein bezeichnet.
In den nächsten Monaten erwarten viele Unternehmen eine sich stabilisierende Nachfrage. Hierzu werden aber 35,5 Prozent der Unternehmen ihre Preise senken. Daher ist eine Prognose der Umsätze noch ungewiss. Deutlich erkennbar ist dagegen, dass es in den nächsten Monaten zu einem deutlichen Rückbau der Kapazitäten kommen wird. So werden lediglich 54,8 Prozent der Unternehmen ihren Personalbestand halten. Ebenso geben 35,5 Prozent der Unternehmen an, dass sie Rationalisierungsinvestitionen vornehmen werden. Insgesamt planen 60 Prozent der Unternehmen Investitionen. Dabei berichten nur 12,9 Prozent der Unternehmen, in neue Produkte oder Produktionsverfahren investieren zu wollen.
Pieterwas kritisiert die mangelnde Innovationsbereitschaft der Unternehmen: "Erfolg auf den Märkten werden diejenigen Unternehmen haben, die jetzt gemeinsam mit ihren qualifizierten Fachkräften neue Produkte entwickeln und sich von der alleinigen Abhängigkeit von einzelnen Branchen lösen." IHK Südthüringen stellt Konjunkturdaten zur Metallbranche vor
Quelle: IHK Südthüringen