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16.12.2014

"HelferHerzen": Hospiz-Initiative Arnstadt erhält dm-Preis für Thüringen

Erfurt/Karlsruhe, 26. November 2014.

 

Für ihre ehrenamtliche Arbeit bei der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen erhalten die Ehrenamtlichen der Hospiz-Initiative Arnstadt am Freitag, 5. Dezember, um 15 Uhr den dm-Preis für Engagement für das Bundesland Thüringen. Die dm-Gebietsverantwortliche Sabine Zink überreicht Waltraud Hock, stellvertretend für alle ehrenamtlichen Helfer, im Kulturforum Haus Dacheröden in Erfurt die HelferHerzen-Skulptur als Symbol der Wertschätzung für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz. Der dm-Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Prominente Jury wählte 13 nationale Preisträger aus mehr als 1.100 Engagements

Mit ihrer Initiative "HelferHerzen" würdigen die vier Kooperationspartner Naturschutzbund Deutschland e. V., Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V., Deutsche UNESCOKommission e. V. und dm-drogerie markt das Ehrenamt. Im Sommer dieses Jahres hatten regionale "HelferHerzen"-Jurys bundesweit darüber entschieden, welche der insgesamt 9.175 angemeldeten engagierten Personen und Organisationen ausgezeichnet werden. Die Hospiz-Initiative Arnstadt war einer dieser insgesamt 1.141 regionalen Preisträger, die ein Preisgeld in Höhe von je 1.000 Euro entgegennahmen. Aus diesen Prämierten wählte eine prominente Jury die nationalen Preisträger: insgesamt 13 besonders beachtenswerte Projekte bei gemeinsamen Auszeichnungen für Hamburg/Schleswig-Holstein, Bremen/Niedersachsen sowie Berlin/Brandenburg. Zur Jury gehörten unter anderem Mediziner und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen, Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke sowie Repräsentanten der Kooperationspartner. Die anlässlich des Bürgerfestes des Bundespräsidenten gewählten 13 Preisträger, zu denen auch Waltraud Hock und ihre Kollegen gehören, nehmen in diesen Tagen ihre zusätzlichen dm-Preise für ihr Bundesland entgegen.

Über den Preisträger für Thüringen

Sterbende und Angehörige zu Hause auf dem schweren Weg des Abschieds zu begleiten, hat sich die Hospiz-Initiative Arnstadt zur Aufgabe gemacht. "Alte Menschen fühlen sich oft überflüssig, gerade wenn sie krank sind. Ihnen Mut zu machen, ihr Leben gut abschließen zu können, ihre Bedürfnisse zu achten und ihren Familien Stütze zu sein, ist ein wunderbares Gefühl. Die Begleitung von Kindern oder Menschen, die in der Lebensmitte sterben müssen, ist noch einmal eine andere Herausforderung", beschreibt Waltraud Hock, eine der neun Gründerinnen des Helferkreises, ihr Wirken. Seit zehn Jahren sind die rund 40 ausgebildeten Hospizbegleiter wertvolle Stützen für die Betroffenen. Sie spenden Trost und Nähe durch Vorlesen, gemeinsames Singen, ein gutes Gespräch an der Bettkante, eine Ausfahrt oder einfach nur durch ihre Anwesenheit. Auch für trauernde Angehörige und Freunde sind die Begleiter da.

V. i. S. d. P. Katharina Knoll, Büro Landrätin