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29.04.2008

Ilm-Kreis wieder präsent auf Saarmesse

Die Internationale Saarmesse war lange Jahre ein Ziel des Landkreises Ilmenau und später des Ilm-Kreises. An seinem Gemeinschaftsststand stellten sich auch verschiedene Regionen aus Thüringen hier vor.

In den letzten Jahren war hier etwas Ruhe eingekehrt, diesmal, zur 59. Internationalen Saarmesse, nahm der Ilm-Kreis wieder die Chance wahr, sich als Ferienregion und gewachsener Wirtschaftsstandort vorzustellen. Neben dem Rennsteig als dem bekanntesten Wanderweg im Thüringer Wald informierte er mit der "www-Region" aus dem südlichen Ilm-Kreis über die schönsten Ferienziele im "Grünen Herz Deutschlands".

Anlässlich der Eröffnung am 12, April begrüßte Landrat Dr. Benno Kaufhold gemeinsam mit dem Oberbürgermeister von Ilmenau Gerd-Michael Seeber den Saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller, die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und den Vertreter der Messegesellschaft Eric Grandmontagne.

Thüringer Bratwurst und ein in Thüringen gebrautes Bier sorgten sofort für eine lockere Atmosphäre. Dies war den Anwesenden noch wohltuend aus den vergangenen Jahren und den zahlreich gewachsenen geschäftlichen und privaten Verbindungen in Erinnerung. Für den kulinarischen Teil hatte die Firma Thüeinger Wurstwaren Rolf Macholdt die Verantwortung übernommen.

Gerüstet mit 15.000 Prospekten wird mit dem Motto "Wandern - Wohlfühlen - Wiederkommen" (dies verbirgt sich hinter dem Begriff "www-Region") für das Gebiet zwischen Rennsteig, Ilm und Schwarza geworben. Dies stieß von Beginn an auf eine rege Nachfrage bei den Besuchern.

Auch die Entstehungsgeschichte und Verwendung der Olitäten aus dem Thüringer Wald erfreuten sich eines großen Interesses. So konnte der Buckelapotheker Heinz
Liebermann aus Großbreitenbach den Ministerpräsidenten persönlich beraten.

Städtereisen, Wandern, Radwandern, Touren auf Goethes und Bachs Spuren wurden ebeno nachgefragt wie ganz spezielle Wünsche zum Caravan-Tourismus oder zu den Anlaufpunkten der Glas- und Porzellantradition im Thüringer Wald.
Die Glasbläserkunst mit ihrer breiten Gestaltungsvielfalt wurde durch die Glasbläserei KIRCHGEORG anschaulich vertreten. Auch auf wirtschaftlichem Gebiet konnten Kontakte geknüpft werden, bei deren Vertiefung das Landratsamt in der nächsten Zeit vermittelnd tätig sein wird.

Am Ende des Rundgangs mit dem Ministerpräsidenten war man sich einig, nicht wieder so viel Zeit verstreichen zu lassen, um die Kontakte weiter zu pflegen, den Austausch zu fördern und die gegenseitige Wahrnehmung der Regionen wieder zu schärfen.