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07.07.2020

Im Ilmkubator laufen Gründungspotenziale zusammen

Der Ilm-Kreis ist der wirtschaftlich stärkste Kreis Thüringens. „Sein Erfolg beruht auch auf Innovationen und Ideen, die mit dem Ilmkubator in der Ilmenauer Fischerhütte nun noch besser umgesetzt werden können.“ Landrätin Petra Enders besucht am Dienstag, 7. Juli 2020, den neuen Gründerservice der Technischen Universität Ilmenau.

„Einem jeden wirtschaftlichen Erfolg geht eine Idee und im besten Fall eine Innovation voraus“, ist sich Landrätin Petra Enders sicher. Doch aller Anfang ist schwierig. Wer heutzutage erfolgreich gründen will, braucht Unterstützung. „Der Ilmenauer Ideen Inkubator – der Ilmkubator – beschleunigt auf dem Weg von der Idee zum Geschäft. Die TU Ilmenau bietet alle Potenziale, aus zukunftsweisenden Ideen Geschäftsmodelle zu machen. War das Gründungsgeschehen bisher auf dem Campus und im Technologie- und Gründerzentrum sowie im Landespatentzentrum verteilt, bündeln sich die Beratungs- und Netzwerkarbeit nun in der Fischerhütte im Ilmkubator“, sagt Landrätin Petra Enders.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Konzentriert an einer Stelle finden Gründungsinteressierte Ansprechpartner*innen und Unterstützung für ihre Ideen. „So beschleunigt der Ilmkubator Gründungen und begleitet sie durch die ersten schwierigen Phasen.“

Der Ilmkubator ist auch Ergebnis der Gründerstudie des Regionalmanagements des Ilm-Kreises aus dem Jahr 2015. Dörte Gerhardt vom Referat Forschungsserivce und Technologietransfer der TU Ilmenau und Gründungsberater Jan Radicke leiteten damals die vom Ilm-Kreis in Auftrag gegebene Studie, die das Gründungsgeschehen im Ilm-Kreis intensivieren und verstetigen sollte. Landrätin Petra Enders: „Die Technologieregion des Ilm-Kreises ist aus vielen klugen Ausgründungen der TU Ilmenau erwachsen. Sie steht für die vielen Potenziale, die der Ilm-Kreis hat. Die Studie legte diese Potenziale offen und zeigte Maßnahmen auf, um sie noch besser zur Wirkung bringen zu können. Im Ilmkubator sehen wir ein Ergebnis dieser Ansätze.“

Dörte Gerhardt leitet heute den Ilmkubator. Jan Radicke gehört als Gründungsberater zum festen Team. Der Ilmkubator entstand aus einem Wettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums heraus. Als Sieger ging die TU Ilmenau mit 1,6 Millionen Euro Förderung für vier Jahre hervor. „Die Gründerstudie war die beste Vorbereitung auf diesen Wettbewerb“, ist sich Landrätin Petra Enders sicher.

Das Team des Ilmkubators begrüßte Landrätin Petra Enders und Wirtschaftsförderin Ute Bönisch in ihren Räumen auf dem Gelände der Fischerhütte. 

V. i. S. d. P. Doreen Huth, Büro Landrätin