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07.10.2014

Imagebefragung Ilm-Kreis

Arnstadt. "Ich freue mich sagen zu können, dass die Menschen gern im Ilm-Kreis leben. Ich bin stolz, denn wir haben einen der wirtschaftlich stärksten und dynamischsten Landkreise Thüringens", so Petra Enders. Im Zuge der Pressekonferenz des Landratsamtes stellte die Landrätin am Montagmittag die Imagebefragung des Ilm-Kreises vor, die von Mitte März bis Ende Mai 2014 durchgeführt wurde und dabei viele Bewohner des Ilm-Kreis erreichte.

Initiator und Auftraggeber der Befragung war der Ilm-Kreis. Mit Hilfe von telefonischen Befragungen und persönlichen Interviews, durchgeführt durch das Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung IMK, wurden die Bürgerinnen und Bürger des Ilm-Kreises zu den unterschiedlichsten Themen und Lebensbereichen befragt. Eine große Rolle spielte dabei der Ilm-Kreis als Lebens-, Wohn- und Wirtschaftsraum. Damit einhergehend konnten sich die Befragten zu Kultur- und Freizeitangeboten bis hin zu Arbeit und Beruf, medizinischer Versorgung und dem Wunsch nach aktiver Bürgerbeteiligung äußern. Ziel der Imagestudie war die weichen Standortfaktoren im Ilm-Kreis zu ermitteln und daraus Konzepte und Maßnahmen für einen noch besseren Lebens- und Wirtschaftsraumraum abzuleiten und umzusetzen. Die Landrätin: "Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung. Die Realsteuerkraft ist weiter gestiegen und liegt damit weit über dem Thüringer Durchschnitt. Dies sind Ergebnisse einer aktiven Wirtschaftsförderung und der guten Vernetzung der Akteure hier im Ilm-Kreis. Wir können eine steigende Geburtenrate und konstante Einwohnerzahlen verzeichnen - auch dies sind Zeichen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Ilm-Kreis wohlfühlen, gern hier leben." Die Ergebnisse der Imagestudie werden die Grundlage für den Einstieg in eine Diskussion sein, aus der sich Handlungsfelder, Prioritäten und Maßnahmen herauskristallisieren. Im Rahmen des Regionalbudgets können dann Initiativen und Folgeprojekte entwickelt und umgesetzt werden. "Wichtig ist, dass wir unsere Stärken bewusst wahrnehmen und die aufgezeigten Herausforderungen und Handlungsfelder gemeinsam angehen. Dabei spielen auch die medizinische Versorgung wie auch die Fachkräftegewinnung eine große Rolle. Wir müssen die vielen Potenziale, die wir hier im Ilm-Kreis haben, nutzen und weiter ausbauen. Die jungen Leute müssen auf unsere tollen Unternehmen aufmerksam gemacht werden, Karriere und Entlohnung müssen ein Anreiz sein und dazu werden wir Gespräche mit den Unternehmen führen. Die Kommunen, die verschiedensten lokalen Akteure, der Ilm-Kreis, der regionale Mittelstand und die Universität sind einander Partner - in einer engen Vernetzung und Symbiose miteinander werden wir den Ilm-Kreis weiterhin attraktiv und lebenswert gestalten und die Herausforderungen der Zukunft angehen und auch meistern."

V. i. S. d. P. Katharina Knoll, Büro Landrätin