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03.03.2008

Information zur Projektvereinbarung zwischen den Vertretern der psychiatrischen Versorgung des Ilm-Kreises

Die zur Unterzeichnung vorliegende Projektvereinbarung zwischen den Vertretern der psychiatrischen Versorgung des Ilm-Kreises zielt darauf ab, die Hilfeleistung für psychisch kranke oder seelisch behinderte oder von einer psychischen Erkrankung oder seelischen Behinderung bedrohte Menschen im Ilm-Kreis zu verbessern. Dies soll realisiert werden durch die Umgestaltung und Weiterentwicklung des Versorgungssystems zu einem integrierten personenzentrierten Hilfesystem auf verschiedenen Ebenen.

Im Rahmen dieses Projektes soll der gemeindepsychiatrische Verbund aufgebaut werden und eine Ressourcensteuerung erfolgen (d. h. sinnvolle Umsetzung von Finanzierungsformen, Budgettransparenz, Verzahnung der Leistungsbereiche etc.) sowie auf ein Qualitäts- und Leistungsmanagement orientiert werden durch einheitliche Hilfeplanung, Sicherung der Pflichtversorgung und Vorsorgeplanung.

Dazu wurde eine Projektgruppe gegründet, begleitet durch einen vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit autorisierten Projektleiter. In dieser Projektgruppe arbeiten Vertreter von freien Trägern des Ilm-Kreises, eine Vertreterin des Sozialamtes und des Gesundheitsamtes mit.

Schwerpunkt ist die Implementation von Hilfeplankonferenzen, zwecks einvernehmlicher und verbindlicher Beschlussfassung über die erforderlichen Hilfen im Einzelfall. Der einvernehmliche Beschluss der Hilfeplankonferenz ist dann als fachliche Stellungnahme zu verstehen, die in der Regel die wesentliche Grundlage für die Entscheidung der Leistungsträger über den Hilfebedarf des betroffenen psychisch kranken Menschen bildet.

Als Leistungserbringer sind beteiligt: Kontext Ilmenau gGmbH, Lebenshilfe Ilmenau e. V., Lebenshilfewerk Ilmenau / Rudolstadt e. V., Lebenshof Ettischleben, Marienstift Arnstadt.
Als Leistungsträger sind zurzeit beteiligt: Sozialamt, ARGE, geplant ist die Beteiligung von Arbeitsagentur, Rententrägern, ggf. Krankenkassen.

Das Gesundheitsamt wirkt moderierend, bei Bedarf sollen andere Leitungsträger und -erbringer einbezogen werden, darüber hinaus selbstverständlich im Einzelfall der Klient und die koordinierende Bezugsperson.

F.d.R. Dr. R. Koch, Amtsärztin

V. i. S. d. P. Sebastian Lenk, Pressesprecher

Termin der Unterzeichnung: 11.03.2008, 13:00 Uhr
Ort: Konferenzraum Landratsamt Ilm-Kreis, Ritterstraße 14, 99310 Arnstadt