Felix Schmigalle - erster Klimaschutzmanager im Ilm-Kreis
Im Frühjahr 2014 wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eine Klimaschutzmanagerstelle für den Ilm-Kreis beantragt.
Voraussetzung für die Antragstellung war das vorhandene Klimaschutzprogramm, welches im Jahr 2013 für den Kreis neu überarbeitet wurde. "Ich bin sehr froh, dass im Dezember 2014 der Bewilligungsbescheid zur Förderung der Stelle mit 65% an den Gesamtkosten dem Landratsamt zugestellt wurde. Nach Ausschreibung der Stelle im Januar 2015 wurde von den insgesamt elf Bewerbern Herr Felix Schmigalle als erster Thüringer Klimaschutzmanager auf Landkreisebene ausgewählt. Dies stimmt mich sehr zuversichtlich", sagt Landrätin Petra Enders. Der 33-jährige Familienvater mit Wohnsitz in Erfurt hat Mitte März seine Arbeit für den Klimaschutz im Ilm-Kreis aufgenommen.
Als Bindeglied zwischen verschiedenen Akteuren, Institutionen und Kommunen im Ilm-Kreis hat der Klimaschutzmanager umfangreiche Aufgaben zu erfüllen. Seine Tätigkeiten umfassen die Initiierung und Umsetzungsbegleitung von konkreten Projekten im Bereich des kommunalen Klimaschutzes, die Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln, die Beratung der Kommunen, sowie die Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit.
Die Inhaltlichen Schwerpunkte der konkreten Projektarbeit wurden im vergangenen Jahr im Rahmen von zwei Workshops mit Bürgern/Institutionen und in der Verwaltung priorisiert.
Als wichtige Handlungsfelder wurden hierbei der Ausbau der Erneuerbaren Energien, die Steigerung der Energieeffizienz in kommunalen Gebäuden und Unternehmen, die Entwicklung von klimafreundlicher Mobilität, die Durchführung von Bildungsprojekten und die Entwicklung von nachhaltigen Tourismusangeboten definiert. Welche Maßnahmen in die konkrete Umsetzung kommen, wird in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam mit Bürgern, Institutionen und der Verwaltung im Ilm-Kreis festgelegt. Denn Klimaschutz kann nur gemeinsam und mit vereinten Kräften gelingen.
V. i. S. d. P. Katharina Knoll, Büro Landrätin