Kooperationsmodell Schulsozialarbeit im Ilm-Kreis erfolgreich gestartet
Mit den zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Kinder- und Jugendförderplan 2009 - 2012 wird die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit im Ilm-Kreis fortgesetzt aber auch Neues begonnen. Insbesondere wird die Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe im Rahmen von Schulsozialarbeit im Ilm-Kreis mit neuer Qualität forciert. Zu den bislang an der Staatlichen Berufsbildenden Schule Arnstadt und dem Staatlichen Berufsschulzentrum Ilmenau tätigen sozialpädagogischen Fachkräften haben 8 weitere Schulsozialarbeiter/innen ihre Arbeit an den Staatlichen Regelschulen in Ilmenau, Arnstadt, Stadtilm und Schmiedefeld sowie den Staatlichen Förderzentren des Ilm-Kreises aufgenommen. Die Schulsozialarbeiter/innen sind dabei organisatorisch in die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die über den Kinder- und Jugendförderplan gefördert werden, eingebunden.
Trotz der Schwierigkeiten, im laufenden Schuljahr neue Angebote und räumliche Voraussetzungen zu organisieren sowie der unterschiedlichen Professionen von Lehrern und Sozialpädagogen ist es in vielen Schulen sehr gut gelungen, auf gewachsene Kooperationen aufzubauen.
Neue Kooperationsstrukturen wurden entwickelt und neue Angebote initiiert, die den Interessen und Bedürfnissen der Schüler/innen entsprechen und von diesen begeistert aufgenommen werden.
Somit verleiht Schulsozialarbeit dem Lernort Schule durch den Einsatz vielfältiger sozialpädagogischer Methoden wie z. B. Einzelfall- und Integrationshilfe, Projektarbeit, Netzwerkarbeit, Beratungsangebote für Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern zu schulischen oder familiären Problemen eine zusätzliche Qualität.
Durch das hohe Engagement der Träger und ihrer sozialpädagogischen Fachkräfte sowie der Schulleitungen und Lehrer/innen konnten in Begleitung des Jugendamtes in den ersten Monaten vielfältige eigene Projekte und Arbeitsgemeinschaften Angebote im Bereich der Schuljugendarbeit außerhalb der Unterrichtszeit ins Leben gerufen werden.
Eine weitere Herausforderung stellt die Planung und Koordinierung der Aufgaben für das nächste Schuljahr dar. Für eine Ergebnisreflexion und die Weiterentwicklung des Kooperationsmodells hat sich der Arbeitskreis Schulsozialarbeit gebildet. Im nächsten Treffen ist ein Erfahrungsaustausch mit anderen an Thüringer Schulen tätigen Schulsozialarbeiter/innen geplant.
Darüber hinaus wird die erfolgreiche Jugendarbeit der letzten Jahre im Ilm-Kreis in den Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften natürlich auch mit dem neuen Kinder- und Jugendförderplan fortgesetzt. Hier arbeiten die sozialpädagogischen Fachkräfte der offenen Jugendarbeit enger mit den Schulen in ihrem Einzugsgebiet zusammen und halten auch eigene Angebote im Bereich der Schuljugendarbeit vor.
V. i. S. d. P. Manuel Löffelholz, Pressesprecher