Landkreise finanzieren gemeinsam die Verbesserung des Busangebotes am Rennsteig an den Wochenenden
"Durch das erweiterte Busangebot der Buslinie 300 und 421 verbessert sich die Erschließung des Rennsteigs erheblich. Dadurch können wir Tages- und Kurzurlauber aus der Nahregion für einen Besuch am Rennsteig begeistern.", sagt die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders.
Mit der Inbetriebnahme des "Rennsteigshuttles" zwischen Bahnhof Ilmenau und Bahnhof "Rennsteig" mit jeweils acht Fahrtenpaaren an Wochenenden ab dem 15.06.2014 wurde auch das Busangebot zum und ab dem Bahnhof "Rennsteig" erweitert. Konkret wird den Fahrgästen die am Bahnhof "Rennsteig" ankommen, die Möglichkeit geboten, mit auf das Bahnangebot abgestimmten Leistungen der Buslinie 421 der MBB Meininger Busbetriebs GmbH bis nach Masserberg und der Buslinie 300 der IOV Omnibusverkehr GmbH Ilmenau bis nach Frauenwald weiterzufahren. Auch sind die Rückfahrten der beiden Buslinien auf das Bahngebot abgestimmt und ermöglichen so den Fahrgästen bestmögliche Umsteigbeziehungen für Ihre Heimreise nach Ilmenau oder Erfurt. Die ungedeckten Kosten für das erweiterte Angebot der Buslinie 300, welche sich nach Schätzungen im Jahr auf ca. 38.000 Euro (im Jahr 2014 ca. 19.000 Euro) belaufen werden, trägt ausschließlich der Landkreis Ilm-Kreis. In den letzten Monaten wurde zwischen den Landkreisen Ilm-Kreis, Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen noch über die Übernahme der ungedeckten Kosten für das erweiterte Angebot auf der Buslinie 421 verhandelt. Da auch bei den anderen Landkreisen das Interesse an der Stärkung des Tourismus am Rennsteig sehr hoch ist, konnte sich darauf verständigt werden, dass eine Übernahme der ungedeckten Kosten zu je einem Drittel erfolgt. Hierzu wurde eine dreiseitige Finanzierungsvereinbarung erarbeitet, welche feierlich am 20.10.2014 um 12:30 Uhr am Bahnhof "Rennsteig" durch alle drei Landräte unterzeichnet werden soll. "Durch diese beispielhafte Zusammenarbeit ist es uns gelungen, die Rennsteig-Region für Touristen und Tagegäste aus Mittelthüringen attraktiver zu gestalten. Unsere Gäste interessieren keine Kreisgrenzen, deswegen ist es umso besser, wenn sie diese gar nicht erst bemerken", sagte Landrat Peter Heimrich.
V. i. S. d. P. Manuel Löffelholz, Büro Landrätin