Landrätin Petra Enders zum Weltfriedenstag am 1. September: Krieg und militärische Aggressionen dürfen niemals Mittel der Politik sein
Die Bundesregierung spielt ein gefährliches Spiel, wenn sie weiterhin auf Waffenlieferungen an die Ukraine pocht, in der Hoffnung, den Konflikt damit zu beenden. Die Lieferung von immer mehr und brutaleren Waffen treibt nur in einen endlosen Krieg und bringt uns einer atomaren Bedrohung immer näher.
Ich habe das Gefühl, dass sich unser Außenministerium unter Führung einer grünen Ministerin, deren Partei mit einem pazifistischen Grundverständnis zur Wahl angetreten ist, mehr und mehr zu einem Kriegsministerium entwickelt, das Konflikte befeuert statt zu vermitteln, Menschen in Not bringt, statt zu helfen.
Waffen haben noch niemals geholfen, Krieg und Zerstörung zu beenden. Sie bringen keinen Frieden. Vielmehr befeuern sie die Konflikte, führen zu noch mehr Elend unter der betroffenen Bevölkerung und zu einer Verlängerung der Leiden, sorgen nur für noch mehr Tote.
Unser oberstes Ziel muss es sein, die betroffenen Parteien wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, um eine friedliche Lösung zu finden, statt das Kriegsgräuel durch die Lieferung von Waffen noch zu verlängern. Statt aus den Erfahrungen der beiden Weltkriege zu lernen und der Unsinnigkeit von Krieg und Zerstörung endlich ein Ende zu bereiten, werden die Konflikte weiter befeuert.
83 Jahre sind seit dem Ende des 2. Weltkrieges vergangen, der unendliches Leid über die Welt brachte. Doch ist die Menschheit klüger geworden? Nein! Seitdem haben unzählige Kriege und Konflikte auf der ganzen Welt immer wieder für Tod und Zerstörung gesorgt. Und ein Ende ist nicht abzusehen, das sehen wir an den aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen. Wir müssen alles dafür tun, damit so schnell wie möglich Frieden einzieht, nicht nur in der Ukraine, sondern weltweit.
V. i. S. d. P. Anke Roeder-Eckert, Büro Landrätin