Offizielle Übergabe der neuen Beschilderung für den Gera-Radweg
Der Gera-Radweg als einer der drei überregional bedeutsamen Fernradwege mit einer Länge von 75 Kilometern führt neben der Stadt Erfurt und dem Landkreis Sömmerda mit insgesamt 39 Kilometern durch den Ilm-Kreis. Seit Ende 2013 bestehen zwischen den drei Partnern eine Zweckvereinbarung zur kommunalen Zusammenarbeit und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit am Gera-Radweg. Im Frühjahr 2015 erschien damit der neu gestaltete Gera-Radweg-Flyer mit zusammenhängender Karte und wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang des Radweges.
"Eine gute touristische Infrastruktur durch ausgebaute Radwege ist auch für unseren Landkreis immer wichtiger, wenn es darum geht, das Radfahren als touristisches Erlebnis aber auch zum Zwecke der Erholung und im Alltag auszubauen. Das Fahrrad als Transport- & Fortbewegungsmittel flexibel einsetzen zu können, gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Bevölkerung. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass, sobald gut ausgebaute Radwege geschaffen sind, die Bürgerinnen und Bürger diese auch gern nutzen - ob in der Freizeit oder für den Weg zur Arbeit. An diesem Prozess, der zur Attraktivität des Tourismus viel beiträgt, wollen wir kontinuierlich weiterarbeiten", sagt Landrätin Petra Enders und freut sich, heute im Rahmen ihrer Pressekonferenz die neuen Schilder an die Bürgermeister der am Gera-Radweg gelegenen Gemeinden offiziell zu übergeben. In den vergangenen Jahren wurde der Gera-Radweg immer weiter ausgebaut und verbessert.
Wichtig ist neben dem Ausbau und der Streckenbeschaffung auch eine gute und verständliche Wegweisung eines Radweges. Zuletzt wurde dies im Jahr 2014 im Ilm-Kreis erneuert. Daher wurde im Sommer 2015 eine Wegweisungsplanung für eine einheitliche und vollständige Neubeschilderung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Bearbeitern in den Verwaltungsgemeinschaften und Kommunen erstellt. Im Januar diesen Jahres konnten dann mit den Gemeinden Elgersburg, Geraberg, Angelroda, Plaue und Arnstadt durch die der Gera-Radweg führt Vereinbarungen für die neuen Beschilderungen getroffen werden.
Die Mittel zur Finanzierung der neuen Schilder trägt mit 3.355 Euro zu 100 % der Ilm-Kreis im Rahmen der Tourismusförderung. Die Montage der neuen Schilder sowie die jährliche Wartung und Kontrolle werden durch die Gemeinden übernommen.
V. i. S. d. P. Katharina Knoll, Büro Landrätin