Projektfortschritt der Spendenaktion "Eine Schule für Haiti"
Am 22. November berichteten die Projektpartner Freies Wort hilft e. V., das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und der Ilm-Kreis über den Fortschritt des über Spenden finanzierten Wiederaufbaus einer Schule in Palmiste-à-Vin, westlich der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince.
Durch die Spenden der Thüringer Helfer in Höhe von bisher ca. 100.000 Euro und die vom DRK beglichenen Restkosten in Höhe von 70.000 Euro konnte bisher das Schulgebäude mit seinen 12 Klassenräumen wieder aufgebaut werden. Bereits Ende Oktober konnten die 364 Kinder und Jugendlichen ihre Klassenräume in dem wiederaufgebauten Schulgebäude beziehen. Durch die Eigeninitiative vieler Helfer und durch unsere Unterstützung steht den Schülern ein bebensicher gemauertes und regenfest überdachtes Schulgebäude zur Verfügung.
Nun gehe es darum, die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes zu sichern und das schuleigene "Weiterverarbeitungszentrum", in dem die Lehrer und Schüler nachmittags Obst, Gemüse, Erdnussbutter und Maniok-Mehl und andere Produkte herstellen, wieder aufzubauen, so Kaufhold. Eine solche Schulfirma ist in Haiti nicht unüblich mangels effektiven Steuersystems und sonstiger kommunaler Einnahmen ist Kreativität gefragt, damit Löhne gezahlt und die laufenden Kosten gedeckt werden können.
Auch ist die hygienische Situation im Land sehr schlecht und die vielen Cholera-Fälle beängstigen die Menschen vor Ort. Während der Pressekonferenz diskutierten die Projektpartner über die möglichen Hilfen wie beispielsweise den Bau und Betrieb einer Wasseraufbereitungsanlage, denn sauberes Wasser ist die Grundlage im Kampf gegen die sich ausbreitenden Seuchen.
Für weitere Spenden zur Hilfe im Bereich der Seuchenbekämpfung und zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebes gilt Ihnen, den Thüringer Helfern, unser Dank!
V. i. S. d. P. Manuel Löffelholz, Pressesprecher