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11.12.2008

TU Ilmenau: Wieder erster Platz bei Drittmitteln

Jeder der 90 Ilmenauer Professoren hat im Durchschnitt 288.000 Euro an Fördermitteln eingeworben - so viel wie an keiner anderen Hochschule in Thüringen. Dies belegen die zwei Wochen vor Jahresende vorliegenden Zahlen. Bereits im Jahr 2007 hatte die TU Ilmenau bei der Pro-Kopf-Einwerbung mit rund 270.000 Euro im Vergleich aller Thüringer Hochschulen den ersten Platz eingenommen.

Drittmittel werden jene Fördergelder genannt, die für einzelne Projekte, also über die Grundfinanzierung der Universität hinaus, z. B. von Seiten der Industrie, des Bundesforschungsministeriums oder der deutschen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden. Die durchschnittlichen Drittmittel je Professor sind der Indikator, mit dem die Forschungsleistung einer Universität objektiv bewertet wird.

Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise steigerte die TU Ilmenau im laufenden Jahr die Gesamtsumme an eingeworbenen Fördermitteln noch einmal gegenüber dem vorangegangenen Rekordjahr. 2007 hatte sie mit 23,02 Millionen Euro gegenüber 2006 eine Steigerung von rund 28 Prozent erzielt. 2008 steigerte sie diese Zahl noch einmal auf bisher 26 Millionen Euro. Im Rahmen von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten konnte die TU Ilmenau zusätzlich rund 300 Mitarbeiter beschäftigen.

Der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, zeigt sich über das erzielte Ergebnis außerordentlich erfreut: "Ich werte diese deutliche Erhöhung als großen Vertrauensbeweis der Wirtschaft und aller anderer Partner, die uns ihr Geld zur Verfügung stellen, in unsere Forschung. Drittmittel sind für eine Universität das Barometer für die eigene Leistungsfähigkeit, und für die TU Ilmenau steht das Barometer ganz deutlich auf 'Hoch'".

Bei der Einwerbung von Drittmitteln von Seiten der Europäischen Union liegt die TU Ilmenau nach neuesten Statistiken im bundesweiten Vergleich sogar als einzige Thüringer Hochschule im Spitzenfeld. Nach einer aktuellen Studie des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums gehört die TU Ilmenau auf EU-Ebene zu den 25 aktivsten deutschen Hochschulen.

Die Technische Universität Ilmenau verteidigt bei der Einwerbung von Drittmitteln voraussichtlich auch in diesem Jahr ihre Spitzenposition in Thüringen.
Quelle: TU Ilmenau