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09.12.2024

Verkehrsfreigabe der K 60: Freie Fahrt zwischen Kahlert und Gießübel

Am 5. Dezember 2024 nahm Landrätin Petra Enders gemeinsam mit Vertretern des Wasser- und Abwasserverbands Ilmenau, der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach sowie zuständigen Bauleitern -und firmen die Verkehrsfreigabe für die umfassend sanierte Kreisstraße K 60 in der Ortslage Kahlert vor. 

Die Sanierungsarbeiten waren notwendig geworden, da die Fahrbahnoberfläche über weite Strecken stark deformiert und erneuerungsbedürftig war. Im Rahmen der Baumaßnahmen wurde auch die Wasserführung sowie die Ableitung des Regenwassers nachhaltig verbessert.

„Bei dieser Baumaßnahme handelte es sich um eine Gemeinschaftsinitiative des Ilm-Kreises, des Wasser- und Abwasserverbands Ilmenau sowie der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach. Die Bauarbeiten, die im Mai 2024 begonnen hatten, konnten pünktlich im Dezember 2024 abgeschlossen werden.“, so die Landrätin Petra Enders.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 875.000 Euro. Der Ilm-Kreis trägt mit 600.000 Euro die Hauptlast der Kosten. 185.000 Euro übernahm der Zweckverband, die übrigen 90.000 Euro investierte die Landgemeinde. Im Rahmen des Förderprogrammes KVI Kommunale Infrastruktur Thüringen erfolgt die Förderung der Anteile von Ilm-Kreis und Landgemeinde in Höhe von jeweils 75 Prozent.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten verlegte der Wasser- und Abwasserverband auf einer Strecke von 240 Metern neue Trinkwasserleitungen. Zusätzlich wurden etwa 110 Meter Hausanschlussleitungen verlegt und acht Schächte gesetzt.

Die Straßenbauarbeiten, die im Auftrag des Ilm-Kreises durchgeführt wurden, umfassten die Erneuerung der Tragschicht und den Bodenaushub, die Verlegung eines Regenwasserkanals, die Installation von sieben Schächten sowie 13 Straßeneinläufen mit Anschlussleitungen. Zudem wurden etwa 366 Meter Granitborden gesetzt, und abschließend erfolgte das Auftragen der neuen Asphalt- und Deckschicht.

Die Landgemeinde Großbreitenbach ergänzte die Arbeiten durch den Bodenaushub, die Setzung von 200 Metern Granit- und Tiefborden sowie durch Betonpflasterarbeiten auf einer Fläche von etwa 315 Quadratmetern.

„Diese Sanierung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie durch Zusammenarbeit und die Nutzung von Fördermitteln wichtige Infrastrukturprojekte umgesetzt werden können, die unseren Landkreis stärken und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger erleichtern“, erklärte Landrätin Enders abschließend und bedankte sich bei allen Beteiligten für die reibungslose Umsetzung.

Mit dem obligatorischen Banddurchschnitt erfolgte am Donnerstag die Verkehrsfreigabe zwischen Kahlert und Gießübel. 




V. i. S. d. P. Luise Saitz, Büro Landrätin