Seiteninhalt
30.11.2011

Zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen Sömmerda und Ilm-Kreis

Arnstadt / Sömmerda

Am 29.11.2011 fand in Sömmerda die 4. Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Restabfallbehandlung Mittelthüringen (ZRM) in der laufenden Wahlperiode statt. Wesentlicher Tagesordnungspunkt war der Wirtschaftsplan des Zweckverbandes für das kommende Wirtschaftsjahr 2012.

Die Mitglieder des ZRM sind der Ilm-Kreis und der Landkreis Sömmerda, jeweils Vertreten durch die beiden Landräte Dr. Benno Kaufhold und Rüdiger Dohndorf. Gründungsdatum war der 01.01.2002.Die Verbandsmitglieder übertrugen mit der Gründung des ZRM die gemeinsame Restabfallbehandlung sowie den Betrieb der vom Ilm-Kreis übernommenen Deponie Rehestädt auf den ZRM.

Die Verbandsmitglieder blicken damit nach zehn Jahren auf eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Die mit der Verbandsgründung erhofften positiven Effekte einer kommunalen Zusammenarbeit haben sich in der Praxis eingestellt. Insbesondere konnte durch eine europaweite Dienstleistungsausschreibung der Restabfallbehandlung nicht nur die Entsorgungssicherheit im Verbandsgebiet gewährleistet werden, sondern auch über den geschlossenen 10-jährigen Dienstleistungsvertrag Planungssicherheit und Kostenstabilität bei der gesetzeskonformen Abfallbehandlung gesichert werden.
Auch die nach dem Stand der Technik erforderliche Deponierung der im Verbandsgebiet anfallenden nicht behandlungsbedürftigen Abfälle konnte auf der Verbandsdeponie (VD) Rehestädt immer gewährleistet werden.
Dank der vom Freistaat Thüringen bis 2006 erhaltenen Fördermittel in Höhe von ca. 4.900 Tausend Euro  für die Übernahme der Deponie durch den Zweckverband konnte der ZRM alle für den Bau der Deponie aufgenommenen Darlehen vorzeitig tilgen und ist somit seit dem Wirtschaftsjahr 2006 schuldenfrei.
Auch im kommenden Wirtschaftsjahr wird der ZRM keine Kredite benötigen, um seine Aufgaben zu erfüllen. Die für die Rekultivierung und Nachsorge der VD Rehestädt in der Zukunft notwendigen Mittel werden planmäßig in der hierfür eingerichteten Rückstellung angesammelt, so dass auch in der Zukunft keine weitere finanzielle Belastung für die Verbandsmitglieder und damit für die Gebührenzahler entstehen wird.
Die VD Rehestädt wird im Landesabfallentsorgungsplan als Reste- und Ausfalldeponie geführt und steht damit auf Grund des vorhandenen Restvolumens von ca. 470.000 m³ den Mitgliedern des ZRM auch langfristig für die Gewährleistung der Entsorgungssicherheit zur Verfügung.

Die Verbandsmitglieder des ZRM haben sich das Ziel gesetzt, die erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem eingeschlagenen Weg fortzusetzen.
Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist die Vorbereitung und Durchführung einer europaweiten Ausschreibung der Restabfallbehandlung für den Zeitraum ab dem 01.06.2015. Diese Ausschreibung soll ab 2012 vorbereitet und im Wirtschaftsjahr 2013 durchgeführt werden. Die Auftragsvergabe ist für die zweite Hälfte des Jahres 2014 geplant.

V. i. S. d. P. Manuel Löffelholz, Pressesprecher